Bilderausstellung ab 5. März 2016

früh-linge

sie sind erwacht
die winter-linge
haben sich
entwickelt
blinzeln
dem licht
entgegen
wo sind die
sonnenbrillen ?

 

Am 6. März 2016 ist die Künstlerin von 11-13 Uhr bei uns in der Kate und wird viel Interessantes über Ihre Opbjekte berichten.

Sie sind herzlich eingeladen.

Hemmungslos und eigensinnig  -  Hintergründiges zu meinen Collagen 
Vor sieben Jahren begann ich, ermutigt durch eine Kieler Künstlerin, Collagen herzustellen, einfach so, zweckfrei..., als Autodidaktin. 
Ziemlich hemmungslos und tollkühn verwendete ich die unterschiedlichsten Materialien, die sich in den Schubläden fanden und brachte sie in Kontakt mit Farben, meistens Acryl und den unterschiedlichsten Techniken. Ich klebe, schneide, spachtele, reiße so lange, bis mir das Werk gefällt. Mehrere Schichten liegen übereinander, es gibt kaum eine Vorstellung vom Ergebnis. Geduld ist gefragt. Ich lasse mich leiten von den wechselnden Material- und Farbeindrücken  und deren Kontakt untereinander. In der letzten Zeit verarbeitete ich oft gepresste Pflanzenteile aus dem Garten - faszinierend die Verfremdung. 
Eine Herausforderung ist der Zeitpunkt der Entscheidung: Wann ist die Arbeit beendet? Ist sie jemals beendet? Eine Erfahrung und Haltung kristallisiert sich heraus: (Fast) alles lässt sich integrieren, jede scheinbar unbedeutende Kleinigkeit kann wesentlich werden. 
Beim leidenschaftlichen Arbeiten befinde ich mich in einer positiven Anspannung, schalte ab, schöpfe Kraft, bin neugierig auf den Prozess und das Ergebnis... meine Seele findet Ausdruck. 
Fähigkeiten, die in mir schlummern, werden aufgeweckt. Ich nehme meine Kreativität ernst, nein, eher mit Lust und Humor. Glücklicherweise tun das die Menschen in meiner nächsten Umgebung auch! 
Meine Collagen fallen aus dem Rahmen. Ich möchte Sie einladen, die Arbeiten auf sich wirken zu lassen und eigene Assoziationen wahrzunehmen, eigene Kreativität zuzulassen....  
Ob das, was ich mache, Kunst ist, weiß ich nicht. Aber andererseits: Was sollte es sonst sein? (Peter Rohrbach) 
                                                                                 Gerda Rittner-Pehmöller